Amal ÖSV bewegt die Rallye-Szene zu den besten Zeiten – eine sportliche Mischung

Driften statt formen! ÖSV hofft, dass Fabian Zieringer vor zwei Jahren die Skirennen angeführt hat. Jetzt ist er Rallyefahrer und überrascht von der PS-Szene.

Vier Räder statt zwei! Fabian Zieringer wurde am Wochenende mit seinem Opel Corsa Zweiter bei der Rallye-Staatsmeisterschaft in St. Veit. „Du hast zum ersten Mal Bestzeiten für mich aufgestellt“, sagte er in einem „Today“-Interview. “Ich bin wirklich glücklich.”

Vor zwei Jahren Skifahrer, ist er jetzt Zweiter bei der Rallye

Was viele PS-Fans nicht wissen: Der 25-jährige Steirer war vor zwei Jahren noch Skirennfahrer. Er galt als ÖSV-Hoffnung und war Mitbewohner von Adrian Pertl, der im Weltcup-Slalom Zweiter wurde. „Am Ende fehlte mir die Konstanz auf der Piste“, sagt er. „Ich bin dem ÖSV nicht böse, weil ich aus der Mannschaft geflogen bin. Die Ergebnisse waren nicht da. Es ist okay. Aber ich habe beim Skaten fürs Leben gelernt. Da kommt nichts, man muss sich alles erarbeiten.“

Zerringer fuhr als Erster auf der rot-weiß-roten Piste zu den besten Skifahrern der Welt: Seine Eltern unterstützten ihn bei seinem Traum, Profi-Skateboarder zu werden. Es setzt auch auf private Trainer. Mit 14 Jahren wechselte er zum Ski-HAK nach Schladming. Bertel steigt noch eine Stufe höher und wird ein Freund. Mit 16 Jahren fuhr Fabian FIS-Rennen, mit 17 steht er im Kader des ÖSV.

Es ist schnell, aber nicht immer schnell. Bei der Juniorenweltmeisterschaft in Sotschi belegte er im Slalom den 12. Platz. Im Europapokal war er unter den Top 20. Mit 19 Jahren scheidet er aus allen Teams aus. Er wehrt sich, bleibt zwei Jahre im B-Band, dann bringt ihn das Drüsenfieber aus der Bahn. „Ich hatte die Geschwindigkeit, aber ich habe es selten heruntergefahren“, sagte er leise und blickte zurück.

„Im Auto braucht man mehr Ausdauer – und im Kopf auch.“

Jetzt ist der Asphalt heiß statt eisiger Schnee. „Mein Vater fuhr Rallyes und ich sah einen Sechsjährigen. Ich war fasziniert von Autos“, sagt er. Es gibt viele Gemeinsamkeiten zwischen Skifahren und Rallyesport. „Beide Sportarten beziehen sich auf die Frage: Wie kommt man am schnellsten in die Kurve? Schlittschuhe auf die Kante stellen und durchziehen. Drehen, ziehen. Zögern Sie nicht. Es geht immer um Linienwahl, Geschwindigkeit, Einstellung, Geschwindigkeit und Reaktionen . Du brauchst mehr Ausdauer im Auto. – Auch im Kopf. Das war am Anfang hart. Auf Schlittschuhen lebst du aus deiner Geschwindigkeit.’

“Im Winter arbeite ich als Skilehrer für den Steirischen Skiverband”

Die Rallye-Saison kostet den 25-Jährigen zwischen 30.000 und 40.000 Euro. Das Geld bringt er selbst auf. „Im Winter arbeite ich zusätzlich als Skilehrer für den Steirischen Skiverband.“ Skifahren war vergleichsweise günstig. Jeder Testkilometer im Corsa ist sowohl eine Kostenfrage als auch eine Regulierungsfrage. Wie andere Piloten trainiert er am Simulator oder am Computer. „Mit Lenkrad und Pedal funktioniert es gut. Es ist gut. Im echten Auto wurden die Kräfte addiert.“

Hirscher wird auch im Auto reüssieren

Corsa hat 215 PS. Der 1.080 Kilogramm schwere Opel kann praktisch von der Stange gekauft werden. Mit „Team Waldherr Motorsport“ hat es „innovative Unterstützer“. „Ich brauche diesen Adrenalinschub. Es ist wie eine Sucht.“

Was vermisst er in seinem alten Sportleben als Skater nicht? „Der Wecker steht um 4 Uhr morgens, dann ist es kalt am Berg.“ Kurvenfahrten sind jedoch schwieriger mit dem Timing im Auto. “Mir fehlt noch die Erfahrung. Auch beim Setup. Es gibt viele Möglichkeiten beim Setup wie beim Skateboarden. Deshalb wird Marcel Hirscher im Auto definitiv erfolgreich sein. Ich fühle mich noch nicht genug, um das zu ändern, was ich brauche.”

Zerringer sieht die Entwicklung jedoch positiv. „Ich bin bei jeder Rallye nah an Spitzenreiter Simon Wagner herangekommen. Zu Beginn der Saison hatte ich zwei Minuten Rückstand, jetzt in St. Veit sind es knapp 25 Sekunden.“

Die bevorstehende Rallye Mitte Juli ist für ihn ein besonderes Ereignis: Fayez ist sein Heimrennen. „Da bin ich schon als Skater gefahren.“ Seine Mission: „Verbessern und dann bei der EM starten.“

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