Anordnung zur Tötung von zwei weiteren Wölfen in Tirol erlassen

In Tirol wurde beschlossen, zwei weitere Wölfe zu erlegen. Nachdem der Stiftungsrat am Mittwoch eine Empfehlung zum Abschuss von Wölfen mit den Bezeichnungen „108 MATK“ und „121 FATK“ ausgesprochen hatte, liegt nun der Beschluss der zuständigen Geschäftsführung vor. Darin heißt es, dass Wölfe in drei Jagduntergebieten in den Osttiroler Städten Lavant, Triest und Nikolsdorf laut Land bis zum 31. Oktober “genommen” werden dürfen.

Sie fügte hinzu, dass die Entscheidung nun an „Fischereiberechtigte und Fischereischutzgeräte“ in den relevanten Fanggebieten versandt werde. Reklamationen können innerhalb von vier Wochen erhoben werden. Die aufschiebende Wirkung eines etwaigen Rechtsmittels wurde jedoch verworfen. Bisher wurde in Tirol der Auftrag erteilt, einen “Problemwolf”, nämlich “158 MATK”, zu erschießen. Der WWF kündigte jedoch an, dagegen Widerspruch einzulegen. Im Vorjahr hatte das Landesverwaltungsgericht die Kündigungsverfügung aufgrund einer Beschwerde von NGOs aufgehoben. Das Tier wurde nicht getötet.

töte den Stier

Die beiden zum Abschuss freigegebenen Wölfe, ein Weibchen und ein Männchen, die in Italien ansässig sind, wurden am 24. Juli in Lavante enthüllt. 17 Schafe und eine Ziege starben. Zudem sei ein Bulle auf Lavantre Pain laut Bundesstaat “mit hoher Wahrscheinlichkeit” von einem Wolf getötet worden.

Das Thema Wölfe und Bären sorgt in Tirol seit einigen Jahren für Aufruhr und sorgt auch im aktuellen Wahlkampf für Empörung. In der letzten Landtagssitzung vor dem Sommer hat eine Mehrheitskoalition aus ÖVP und Grünen die Begehung von Weideflächen beschlossen. Der Umgang mit Tieren in den Bereichen sollte spezifiziert werden. Die Opposition hatte aus Protest gegen Schwarz und Grün dagegen gestimmt. Erst vor einem Jahr wurde das Kuratorium gebildet, um zu entscheiden, wie die bemerkenswerten Tiere behandelt werden sollen.

Änderung des Fischereigesetzes

Kürzlich entdeckte ÖVP-Kandidat und Parteivorsitzender Anton Mattel den Wolf als Wahlkampfthema und erklärte ihn zur “obersten Priorität”. Er kündigte an, das Fischereigesetz ändern zu wollen. Der Schießbetrieb darf nicht mehr per Verordnung, sondern per Anordnung geregelt werden. Es soll die Aufhebung der Schonzeit in bestimmten Gebieten festlegen. „Das hat den Vorteil, dass man ihn nicht direkt ansprechen kann“, sagte er. Das Gesetz der Gefahr – wie es jetzt festgestellt wird – ist nicht mehr erforderlich. Mattel sagte, er werde auch das Kuratorium als “Zwischeneinheit” abschaffen, weil es “aufgrund einer Änderung des Jagdgesetzes nicht mehr notwendig” sei.

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