Deutschsprachige Literaturtage: Bachmann-Preis: Spannung steigt beim „Sprachtanz“

15:03 Uhr: Die letzte Lesung des Tages endet nicht nur mit Applaus, sondern auch mit Jubel aus dem Publikum. „Meinen Eindruck von diesem Beitrag kann ich für mich so zusammenfassen: Dieser Text ist beim Hören anstrengender als beim Schreiben“, sagt Tengler.

14:56 Uhr: Ein letztes Wolkenwort für den Tag:

2,50m: Twitter ist geteilt:

14:43 Uhr: Mara Jenshel liest ihr komplexes Drehbuch, das sie bewusst mit amerikanischem Akzent liest. Aber nicht nur das, die Dame trägt auch einen Schnurrbart. zu ihr “hoffenster” Angeblich eine Anspielung auf Alfred Hitchcocks „Court Window“.

Fünfte Lesung: Mara Jenshel

Die in Berlin lebende Schriftstellerin Mara Genschel liest auf Einladung von Ensa Welk ihren Prosatext. Lediglich der separate Sprecher ist im Einführungsvideo zu hören und hat einiges am Autor zu bemängeln.

14:28 Uhr: Juror Tingler lässt die Meinungen zum diesjährigen Bachmann-Wettbewerb weit auseinander gehen. “Ich glaube nicht, dass wir den Text nicht verstanden haben. Das sehen wir anders.” Nicht alle Jurymitglieder teilen diese Meinung. Auf Twitter nicht oft erwähnt:

14:20 Uhr: “Es ist ein trauriger Text. In Klagenfurt gehen sie normalerweise schwimmen wie in Venedig. Aber jetzt reden wir darüber, warum dieser Text nicht schwimmen geht. Ich denke, weil er sich selbst untergräbt. Dieser Text kann sich wie eine Warnung lesen, geh nicht nach Venedig”, sagt Wiederstein.

14:10 Uhr: Venedig ist für Kastburger ein angespannter Ort: „Wenn Leute nach Venedig gehen, kommen viele mit. Meiner Meinung nach kommen viele mit. Bachmann, Puschkin, Lukas-Evangelium. Eng wird es für mich in diesem Roman zu einem Streitwagen.“ .”

14:07 Uhr: Tingler kritisiert: “Es würde Sie nicht überraschen, dass ich mit dieser Art von Prosa einige Schwierigkeiten in Verbindung bringe. Diese Sensibilität hat etwas Regressives.”

Genervt darüber auf Twitter:

14:03 Uhr: Via Kaiser beginnt die Jury: “Lob für einen dreifachen Stunt: ein sanfter und schwindelerregender Sprecher, Landschaftsbeschreibungen mit solcher Breite und Mut, das oft beschriebene Venedig zum Thema zu machen.” Twitter teilt die Meinung:

13:49 Uhr: Nach der Mittagspause füllte sich der ORF-Garten wieder und im Publikum begannen wieder leise Diskussionen. Zuhörerin Clara Hausner kommt schon seit einigen Jahren zu den Lesungen und sagt: „Ich bin froh, dass die Lesungen wieder beim Publikum ankommen. Aber ich hätte es lieber gehabt, wenn es wie in den Vorjahren gewesen wäre. Anfangs dachte ich, ich wäre es wirklich herumlaufen, aber das ist einfach nervig. Dann verliere ich meinen Platz. Also bleibe ich jetzt im Park und komme dann zurück, um die Jury auf der Leinwand zu hören.“

Vierte Lesung: Barbara Zeman

13:35 Uhr: Lesen Sie Barbara Zeemann, die in Wien lebt “Sand” Eingeladen von Brigitte Schwens-Harrant. Der Text ist der Beginn ihres zweiten Romans.

13:28 Uhr: Das Leserennen wird in wenigen Minuten fortgesetzt. Noch ein Tweet zum Auftakt der Nachmittagslesungen:

12.45 Uhr: Es funktioniert, wie die Twitter-Community sehen kann:

12:36 Uhr: Ensa Welk zollt den Jahren Tribut, an die sich die Autoren erinnern. “Der Text ist einerseits naiv, aber auch hart. Er zieht einen Schlussstrich unter das aktuelle Weltgeschehen.” Kastberger identifiziert sich mit der ersten wahren Darstellung des Wettbewerbs im Text: „Soweit es mich betrifft, hatten wir noch nie eine Erzählung in diesem Sinne Umgang mit Geschichte hier.”

12:29 Uhr: Die Meinungen der Juroren zu diesem Text gehen weit auseinander. Tingler kritisiert: „Dieser Text hat alles, was man erwartet. Er ist bekannt, als hätte ihn ein Algorithmus geschrieben.“ „Ja, das ist traditionell“, sagt Via Kaiser, „das lässt mich auch im Stich.“ Doch Juror Klaus Kastberger sieht das anders: „Diesem Autor kann ich länger zuhören.“

12:22 Uhr: Jurybeurteilungen beginnen: „Ich kann dem Autor länger zuhören“, sagt Klaus Kastberger. “Es ist eine wunderbare Übersetzungsleistung dessen, was die Großmutter mündlich gesagt hat und wie es schriftlich festgehalten wird. Der Text ist witzig und humorvoll.”

11:58 Uhr: “Die Tür des Exils klopft jeden Tag.” Mit diesen Worten beginnt der Text. Und Twitter ist schon ziemlich gespannt auf das Intro-Video:

Dritte Lesung: Osama Al-Shahmani

Der Autor wurde in Bagdad geboren, musste wegen eines Theaterstücks aus seiner Heimat fliehen. Gelesen auf Einladung von Michael Federstein. Gedichte schreibt er zunächst in seiner Muttersprache. Prosa, aber auch auf Deutsch. “Bild des Verschwindens” ist der aktuelle Text.

11:53 Uhr: Twitter erkennt eine bestimmte Dschungelcamp-Stimmung:

11:42 Uhr: Für Schwens-Harrant sind Sie „charakterlich so nah und dann wieder so anders.

11:39 Uhr: Tingler, der Khani anrief, wendet sich an seine Jurykollegen: „Ich bin erstaunt, wie schnell Sie den Text einordnen. Es ist ein wunderbarer Teppich aus Härte und Zartheit, der sich in der Figur widerspiegelt. Da ist so etwas Zartes, Weiches, Melancholisches.“ dieser Charakter, der sich in einer so rauen Umgebung wiederfindet.”

11:35 Uhr: Via Kaiser schließt sich der Kritik an: „Ich habe Probleme mit dem Perspektivenwechsel.“ Aber dann fügt er hinzu: „Ich fand die Worte sehr, sehr kraftvoll. Wenn sie ins Genre passen und so tolle Details hervorbringen.“ „Ein Text ist unfair, wenn man ihn sehr schnell als Genretext lesen will“, sagt Dilios, „das hat mich mehr interessiert, das schnell. Ich würde mir jetzt gerne ein Hörbuch davon holen, weil ich die Audio-Kategorie dieses Textes finde ist sehr wichtig.”

11.30 Uhr: „Eine sehr gute Erzählung des literarischen Genres“, sagt Welk. “Wir haben gleichzeitig ein adaptives Narrativ und ein soziales Narrativ.” „Ein sehr großer Hit ‚Orange Is the New Black Beginning‘“, sagt Michael Widderstein, „aber es eröffnet sich so sehr, dass es sich um eine strenge Gefängnisgeschichte handelt. Ich wünschte, ich hätte mehr darüber erfahren, was dort passiert ist. Es funktioniert für mich alle zusammen ohne Motivation.”

11:25 Uhr: Aber “plbkwsk” sagt es richtig:

11.20 Uhr: Einige Versprecher beim zu schnellen Lesen sorgen für Unmut in der Twitter-Community:

Mara Dilios teilt ihre Gedanken zum ersten Tag und was Sie von heute und dem Wochenende erwarten können:

Zweite Lesung: Behzad Karim Khani

11.10 Uhr: Behzad Karim Khani liest das Drehbuch auf Einladung von Philip Tengler “Oh” (lat. „Wehe dem Besiegten“).

11.07 Uhr: Kleine Randbemerkung: Laut Satzung dürfen einzelne Texte nicht veröffentlicht werden, bevor die Autoren mit der Lektüre begonnen haben. Daher wird es nach der Einreichung schrittweise eingeführt.

10:57 Uhr: Tingler bleibt bei seiner Meinung: “Natürlich sinkt das Niveau. Aber ich finde das Drehbuch ganz gelungen, aber es enthält sehr vulgäre Passagen.” Aber die Meinung von Twitter bleibt die gleiche wie vor der Jury-Bewertung:

10:51 Uhr: “In diesem Text gibt es einen sprachlichen Tanz”, sagt die Ausschussvorsitzende Ansa Welk. „Mit der Sprache wird gespielt. Das ist auch der Kontext des Textes. Brigitte Schwens-Harrant stimmt zu: „Der Text ist ausgereift. Es ist gut, auch die Melodie der Sprache erkennen zu können. Das funktioniert gut. Mich hat aber auch interessiert, ob die Textteile zusammenhängen.“

10:49 Uhr: Michael Federstein sieht das anders: “Diese Frau trifft eine Entscheidung gegen dieses Leben da draußen und deshalb finde ich das Drehbuch so und finde es eine gelungene Komposition.”

10:46 Uhr: „Ich finde dieses Drehbuch sehr gelungen“, sagt Via Kaiser, „aber an manchen Stellen ist es zu lang, vielleicht sind einige Bilder zu detailliert. Ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin ihrem Drehbuch mehr vertraut. Aber das ist cool.“ Philip Tengler sagt: „Ich lese den Text anders als Mara Dilios. Ich sehe diesen Text, den ich im ersten Teil so gelungen finde, als Illustration. Ich existiere nur zum Schein.“ Er äußerte aber auch Kritik: „Für mich ist der Text in zwei Texte geteilt. Das finde ich schade.“

10:44 Uhr: Längerer Applaus als die gestrigen Texte aus dem Publikum. Und der Beginn der Jurybeurteilung war positiv: „Ich freue mich sehr, dass ich die Autorin durch diesen Text kennengelernt habe. Offiziell ist der Text sehr interessant“, sagt Mara Delios. “Ein tolles Einsiedlerbild.”

Die Jury ist bereit
© HuberLang

10:32 Uhr: Twitter scheint den Text zu mögen. Wie wird die Jury das sehen?

10:29 Uhr: Der Frosch (aus dem Text) wurde vom Autor bearbeitet.

Wiener Buchhandlungen werben für das, was viele denken.

10.18 Uhr: Das Publikum hört jetzt aufmerksam zu, das gleichzeitige Scrollen hat wieder begonnen und der Fokus liegt auf dem Lesen von Marwan.

Erste Lesung: Anna Marwan

10.15 Uhr: Auf Einladung von Klaus Kastberger liest die in Slowenien geborene Anna Marwan ihren Text “grüner Frosch”. Es geht los und das Publikum ist noch etwas besorgt. Weil die Tonqualität im Intro-Video schlecht war? Weil jeder einen Text will, damit er ihn selbst lesen kann?

Und falls Sie sich jetzt schon fragen, was das meistgenutzte Wort des Tages war, hat Twitter-Nutzer „FabsNavarro“ die Antwort parat:

10.09 Uhr: Heute ist die Namenswahl von Andreas Moster wohl eines der Hauptthemen:

Am Donnerstag begann der erste Tag der deutschsprachigen Literatur. Es begann mit Hannes Steins Text Die königliche Republik. „Die erste geheime Botschaft war im Glückskeks versteckt“, und mit diesen Worten beginnt er sie zu lesen. Und der Literaturtag endete mit „Der Silberriese“ von Andreas Moster, einem Text über einen alleinerziehenden Vater, der über den Vater schrieb.

Heute finden die Lesungen in der zweiten Runde statt und die Kleine Zeitung wird wieder auf dem Gelände ausgestrahlt. Juror Philip Tengler ist gestern zu einem Ergebnis gekommen. Er verrät uns auch, was uns in den kommenden Tagen erwartet:

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