Die Maske von Gesundheitsminister Rauch kann vor dem Herbst zurückkehren – Coronavirus Wien


Gesundheitsminister Johannes Rauch schließt das Aufsetzen einer neuen Maske vor dem Herbst nicht aus
©Reuters/Leonard Weger

Gesundheitsminister Johannes Rauch (Die Grünen) schließt die Rückgabe der erforderlichen Maske vor dem Sturz nicht aus. Er verteidigte die Abschaffung der Impfpflicht und die gravierenden fehlenden Schutzmaßnahmen gegen Corona trotz steigender Infektionszahlen.

Gesundheitsminister Johannes Rauch (Die Grünen) äußerte sich im Ö1-Morgenjournal zur Frage der Wiedereinführung der Maskenpflicht in der Öffentlichkeit.

Gesundheitsminister Rauch fordert Eigenverantwortung

Rauch sieht keinen Zick-Zack-Weg, da die Maskenverfügung im Juni nur drei Monate aufgehalten wurde. Das Ministerium bewertet die Situation jede Woche neu und beobachtet gleichzeitig die Entwicklungen in anderen Ländern. Versuchen Sie, keine „Maske-oben, Maske-unten“-Spiele zu spielen.

Rauch verteidigte angesichts der zu erwartenden zusätzlichen Corona-Welle die Nichtbeibehaltung der Maskenpflicht in bestimmten Bereichen wie dem öffentlichen Nahverkehr wie in Wien. Vermutlich müssen wir mit der Maske leben, schließlich ist in den nächsten Jahren mit weiteren Wellen zu rechnen. Der Umgang mit der Pandemie erfordert Eigenverantwortung, Selbsteinschätzung und Solidarität mit anderen. “Das müssen wir lernen.” In öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Tragen einer Maske in der morgendlichen Hauptverkehrszeit ratsam, in einem leeren Zug am Abend weniger. Sein Ziel ist es in jedem Fall, mit Bedacht einen Kompromiss zwischen möglichst wenigen Einschränkungen zu finden.

Rauch verteidigt die Abschaffung der Impfpflicht

Rauch verteidigte erneut, dass die kürzlich ausgesetzte Impfpflicht nun ganz aufgehoben werden solle. Dies ist eine schwerwiegende Verletzung der Persönlichkeits- und Freiheitsrechte, und laut dem Impfausschuss war der Fokus auf die Impfung unverhältnismäßig. „Ich kann keine Maßnahmen ergreifen, die wirklich offensichtlich sind, wenn sie nicht technisch und rechtlich gerechtfertigt sind, und das ist es nicht.“ Nun wurde beschlossen, sie abzuschaffen, da diese Maßnahme die Gesellschaft spalten würde. Doch im Herbst werde angesichts der zahlreichen Krisen wie Ukrainekrieg, Inflation und Energieversorgungsprobleme “jeder Millimeter an Solidarität und Gemeinschaftssinn gefragt sein”.

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