Diese Lebensmittel beugen Entzündungen vor

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Kreatur: 30.06.2022, 11:04 Uhr

iPhone: Caroline Schäfer

spalten, reißen

Ungesunde Essgewohnheiten können zu chronischen Entzündungen führen. Entzündungshemmende Lebensmittel können helfen: Was Sie wissen sollten.

Frankfurt – seien es rheumatische Erkrankungen, Arthritis, Diabetes, Arthritis, Multiple Sklerose oder Neurodermitis – so unterschiedlich die Erkrankungen auch sind, oft liegen ihnen Entzündungsreaktionen im Körper zugrunde. „Entzündungsprozesse spielen bei unglaublich vielen Krankheiten eine Rolle“, erklärt Ernährungsexperte Matthias Riedel im NDR-Bericht. Grundsätzlich ist eine Entzündung eine wichtige Abwehrreaktion auf Gewebeschäden. Ziel ist es, die schädliche Wirkung zu beseitigen. Die Entzündung zeigt sich normalerweise als Rötung der Haut und Wärme und Schwellung des entzündeten Bereichs. Dies geht oft mit Schmerzen einher und die Funktion ist meist eingeschränkt. Entzündungen im Körper hingegen bleiben zunächst unbemerkt und äußern sich beispielsweise durch Fieber, allgemeines Unwohlsein und Schmerzen.

Kommt es zu einer dauerhaften Reizung bestimmter Körperteile, können sich chronisch entzündliche Erkrankungen entwickeln. Meist machen sie sich durch Rückfallsymptome wie Arthritis oder Rheuma bemerkbar. Viele Faktoren wirken zusammen, um entzündliche Prozesse zu erzeugen und aufrechtzuerhalten, darunter Schlafmangel, Bewegung, Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum, Stress und eine ungesunde Ernährung.

Entzündungen im Körper vorbeugen: Ungesunde Lebensmittel sollten gezielt gemieden werden

Zu fettig, zu viel Zucker, zu wenig Nährstoffe und zu viele leere Kalorien: Aufgrund des heutigen Überangebots an Lebensmitteln in den westlichen Ländern neigen viele Menschen zu einem ungesunden Lebensstil. Rheumatologin Anne Fleck berichtet dem NDR, dass „Süßigkeiten, Weizenprodukte und übermäßiger Fleischverzehr – insbesondere Schweinefleisch, das eine Vielzahl entzündungsfördernder Stoffe enthält“ Entzündungen im Körper begünstigen. Auch der Mangel an entzündungshemmenden Lebensmitteln in der Ernährung spielt eine wichtige Rolle.

Um chronischen Infektionen vorzubeugen, ist eine gesunde, ausgewogene und vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung unerlässlich. Grundsätzlich beginnt ein gesunder Lebensstil mit ausreichend Flüssigkeit in Form von Wasser oder ungesüßtem Tee. Der Deutsche Verband für Ernährungsmedizin empfiehlt mindestens 1,5 Liter pro Tag. Eher bei Umzug oder bei sommerlichen Temperaturen.

gesunde Ernährung
Gegen Rheuma, Arthritis und Co. kann die richtige Ernährung helfen. (Avatar) © Andriy Popov / Imago Images

Chronische Infektionen – Gemüse und Obst gehören zu einer gesunden Ernährung dazu

Obst und Gemüse sollten ebenfalls wichtige Bestandteile der Ernährung bilden. Die Krankenkasse AOK empfiehlt täglich mindestens drei Handvoll rohes oder gekochtes Gemüse. Empfehlenswert sind zwei Handvoll zuckerarme Früchte. Diesen Obst- und Gemüsesorten wird eine besondere entzündungshemmende Wirkung zugeschrieben:

  • Gemüse, Lauch und Zwiebeln: Viele Vitamine (A, B, C, E) und ein hoher Anteil an Mineralstoffen wie Natrium, Kalium, Magnesium, Calcium und Phosphor
  • Brokkoli: Es liefert sekundäre Pflanzenstoffe wie Glucosinolate
  • rote Paprika: Viel Vitamin C und viele Ballaststoffe
  • Kirsche und rote Beeren: Viel Vitamin C u Phytochemikalien wie Anthocyane
  • Spinat: Reich an Vitaminen (C, E) und Mineralien wie Beta-Carotin, Zink und Selen

Auch Nüsse, pflanzliche Öle und Gewürze wirken entzündungshemmend. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie Omega-3 stärken das Immunsystem und beruhigen entzündliche Prozesse im Körper. Auch Kurkuma, Ingwer und Cayennepfeffer werden eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt.

Gesunde Ernährung – Nüsse, Öle und Gewürze wirken entzündungshemmend

Für eine entzündungshemmende Ernährung ist es nicht notwendig, nur bestimmte Lebensmittel zu sich zu nehmen. In der Regel reicht es aus, gesunde Lebensmittel wie Obst und Gemüse in den Ernährungsplan einzubauen und entzündliche Lebensmittel wie Alkohol, Fleisch oder Süßigkeiten zu reduzieren. Wer bereits unter chronischen Entzündungen wie Rheuma, Arthritis und Co. leidet, sollte entzündungsfördernde Lebensmittel konsequent meiden. Dazu gehören insbesondere auch stark verarbeitete Produkte wie Fertiggerichte, Wurst, Käse und Lebensmittel, die Gluten enthalten.

Ein hoher Konsum tierischer Produkte kann nicht nur zu chronischen Entzündungen im Körper führen, sondern auch dazu Erhöhtes Risiko für Depressionen.

„Eine überwiegend vegetarische und vegane Ernährung sorgt für eine ausreichende Versorgung mit entzündungshemmenden Stoffen“, schreibt der Unabhängige Gesundheitsberatungsverband. “Je bunter und abwechslungsreicher die Speisenauswahl, desto besser.” (Caroline Schäfer)

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