Entdecken Sie die Illustrationen zu Albrecht Dürers Buch – dpa

eIllustration eines bisher unbekannten Buches, möglicherweise von einem Renaissance-Künstler Albrecht Dürer Es wurde in den Beständen der Staatsbibliothek Oldenburg entdeckt.

Die Bibliothek sprach von einer erstaunlichen Entdeckung. Präsentiert wurden die farbenfrohen Miniaturen am Dienstagabend im Beisein des niedersächsischen Wissenschaftsministers Björn Thumler (CDU). Altenburg dem Publikum präsentiert.

zwei Kitt

Das nur 16,5 x 6 cm große kleine Kunstwerk zeigt zwei kittartige Delfin-ähnliche Meeresbewohner. In der Mitte befindet sich das Wappen des Nürnberger Gelehrten Willibald Berkheimer (1470-1530). Das Bild ziert die erste Seite eines griechischen Textes, der vom venezianischen Verleger und Drucker Aldus Manutius (1450–1515) gedruckt wurde. Das Buch war Eigentum der Berkheimer Bibliothek.

Dürer (1471-1528) und Berkheimer waren enge Freunde. Belegt ist, dass Berkheimers Erben 1634 14 Bücher mit angeblichen Illustrationen des Meisters an einen Sammler in Holland verkauften. Sechs dieser Bücher sind bekannt, und Oldenburgs Buch ist anscheinend das siebte in der Reihe. Aufgrund dieser Tradition halten es Oldenburger Experten für sehr wahrscheinlich, dass die Miniatur aus Dürers Hand stammt. Eine vergleichende historisch-künstlerische Studie stehe noch aus, sagte sie.

Dürers Gemälde, Zeichnungen und Entwürfe für Gebrauchsgegenstände sind bekannt, und der bedeutendste deutsche Künstler der Renaissance hat auch Bücher illustriert. Ob dies auch für Pirckheimers Bücher gilt, wird in der Fachwelt allerdings diskutiert.

Experten schauen sich die Miniaturen an

„Eine Nähe zu Dürer kommt nicht in Frage“, sagte Matthias Weniger vom Bayerischen Nationalmuseum in München. Aber er hätte es sinnvoll gefunden, zuerst eine vergleichende historische Studie zu machen, bevor er Dürers erstaunlichen Namen erwähnt. Einige externe Dürer-Experten wollen einen Blick auf die Miniaturen werfen, bevor sie Oldenburgs Argumentation kommentieren.

Das kleine Bild wurde bei der Suche nach Drucken des Verlegers Aldus Manutius in der Staatsbibliothek entdeckt. Die sogenannte Aldinen-Sammlung in Oldenburg versammelte 263 seiner Werke, die als Zeugnisse der Frühgeschichte des Buchdrucks in Europa gelten. Berkheimers Buch gelangte 1791 in die Herzogliche Bibliothek Oldenburg (heutige Staatsbibliothek). Doch die potenzielle künstlerische und historische Bedeutung des kleinen Bildes am unteren Rand der ersten Seite blieb mehr als 230 Jahre lang unerkannt.

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