EQS-CMS: Frauenthal Holding AG: Sonstige Verpflichtungen nach Abnahme | Newsletter

Die 33. ordentliche Hauptversammlung der Frauenthal Holding AG vom 30. Juni 2022 hat unter anderem folgende Beschlüsse gefasst:

  1. Ermächtigung des Vorstands, eigene Aktien zurückzukaufen und gegebenenfalls einzuziehen oder wieder zu veräußern

Der Vorstand ist ermächtigt, für die Dauer von 30 Monaten ab dem Zeitpunkt der Entscheidung gemäß § 65 Abs. 1 Satz 8, Satz 1a und 1b AktG mit Zustimmung des Aufsichtsrats eigene Aktien der Gesellschaft zu erwerben der niedrigste für den Rückkauf zu zahlende Wert beträgt 20 %. Unter dem gewichteten durchschnittlichen Börsenschlusskurs der letzten 20 Handelstage vor Beginn des entsprechenden Rückkaufprogramms und der höchste beim Rückkauf gezahlte Wert liegt 20 % über dem gewichteten durchschnittlichen Börsenschlusskurs der letzten 20 Handelstage vor Beginn des entsprechenden Rückkaufprogramms, sowie die Festlegung der Bedingungen des Rückkaufs, auf deren Grundlage der Beschluss des Verwaltungsrats und das jeweilige Rückkaufprogramm, einschließlich seiner Dauer, gemäß den gesetzlichen Bestimmungen (bzw ). Von dieser Ermächtigung kann der Vorstand im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben der Höchstzahl eigener Aktien einmal oder mehrmals, d.h. häufig, jedoch höchstens bis zu 10 % (zehn Prozent) des jeweiligen Grundkapitals bei der Berechnung dieser Höchstgrenze Gebrauch machen der von der Gesellschaft rechtzeitig gehaltenen eigenen Aktien sind entsprechend zu berücksichtigen (gemäß § 65 Abs. 2 Satz 1 AktG). Die Ermächtigung kann ganz oder in Teilbeträgen oder in mehreren Teilbeträgen und in Verfolgung eines oder mehrerer Zwecke durch die Gesellschaft, ein mit ihr verbundenes Unternehmen (§ 189a Z 7 UGB) oder für Rechnung der Gesellschaft durch Dritte ausgeübt werden. Der Erwerb kann entsprechend den gesetzlichen Vorschriften über die Börse oder außerbörslich erfolgen. Der Handel mit eigenen Aktien zu Erwerbszwecken ist ausgeschlossen.
Der Vorstand ist ermächtigt, die eigenen Aktien ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss mit Zustimmung des Aufsichtsrats einzuziehen, über die Börse oder durch ein öffentliches Angebot wieder zu veräußern und die Bedingungen der Veräußerung festzulegen. Die Ermächtigung kann ganz oder in Teilbeträgen und in Verfolgung eines oder mehrerer Zwecke durch die Gesellschaft, ein Verbundenes Unternehmen (§ 189a Z 7 UGB) oder für Rechnung der Gesellschaft durch Dritte ausgeübt werden.
Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Änderungen der Satzung der Gesellschaft zu beschließen, die sich aus der Einziehung eigener Aktien ergeben.

  1. Ermächtigung des Vorstands, mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine andere Art der Veräußerung über die Börse oder das öffentliche Angebot zu beschließen

Der Vorstand ist ermächtigt, für die Dauer von 5 (fünf) Jahren ab dem Datum der Entscheidung mit Zustimmung des Aufsichtsgremiums gemäß § 65 Abs. 1B i.V.m. §§ 169 bis 171 AktG eigene Aktien sortenrein zu veräußern einer anders als gesetzlich zulässigen Veräußerung bei einer Entscheidung über ein Börsen- oder öffentliches Angebot und über den möglichen Ausschluss des Rückkaufrechts (Bezugsrechts) der Aktionäre – insbesondere (i) zur Durchführung eines Mitarbeiterbeteiligungsprogramms oder Aktienoptionsprogramms einschließlich Direktoren und leitender Angestellter oder ausschließlich für Vorstandsmitglieder und leitende Angestellte der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften oder (ii) als Gegenleistung für den Erwerb von Unternehmen, (Teil-)Unternehmen oder sonstigen Vermögensgegenständen oder Anteilen an einem oder mehreren Unternehmen in Deutschland oder Ausland, (iii) zur Bedienung einer Mehrzuteilungsoption (Greensh oe) oder (iv) zur Teilabrechnung – und zur Bestimmung der Verkaufsbedingungen.

Wien, 1. Juli 2022
Die Kommission

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