Europaministerin Edstadler: „Wegbereiter für eine flexiblere und weiblichere EU“

Konferenz „The Next Generation of Females“ als Auftakt für eine Dialogplattform für führende europäische Politiker – die geplante Reise in die Ukraine soll ein bewusstes Zeichen setzen

Wien / Salzburg (OTS) Über den Tellerrand schauen, Erfahrungen teilen, Lösungen finden – immer die Potenziale und Perspektiven von Frauen im Blick behalten: Diese Ziele standen im Mittelpunkt der Konferenz „The Next Generation is Female“, zu der Europaministerin Caroline Edtstadler und ihre Kolleginnen am 4 und 5, 2022 Erstmals hochgeladen .

Der Europaminister betonte, dass “Europa vor enormen Herausforderungen steht und wir unsere ganze Kraft brauchen, um den Bürgern den Status der Europäischen Union zurückzugeben.” „Die Konferenz mit meinen Amtskollegen in Salzburg konzentrierte sich auf die Perspektive und den Aufstieg von Frauen, insbesondere im Kontext der multiplen Krisen, mit denen wir derzeit konfrontiert sind. Gemeinsam mit unseren männlichen Kollegen wollen wir die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Europa ein Kontinent der Chancen bleibt und eine bessere Lebensqualität in der Zukunft.“

Netzwerktreffen europäischer Spitzenpolitiker in Zukunft jedes Jahr

Vor dem Hintergrund der Salzburger Festspiele hatten die für EU-Angelegenheiten zuständigen europäischen Minister und Staatsminister gemeinsam mit Vertretern des Europäischen Parlaments die Gelegenheit, relevante EU-Themen aus Frauenperspektive zu betrachten. Dazu gehörte Russlands Angriffskrieg in der Ukraine mit seinen weitreichenden Folgen, etwa für die Sicherheit der Energieversorgung, aber auch die Epidemie und ihre spezifischen Auswirkungen auf Frauen oder die Stärkung europäischer Institutionen.

Die inspirierenden Diskussionen haben gezeigt, dass dieser Austausch und Dialog zwischen führenden europäischen Politikern unerlässlich ist. Ich freue mich daher, dass Salzburg der Ausgangspunkt für ein neues Veranstaltungsformat ist, das künftig jährlich stattfinden soll“, sagt Idstadler.

Geplante Reise in die Ukraine: „Zeichen europäischer Solidarität und Einigkeit“

Erste Überlegungen zu einer gemeinsamen Reise in die Ukraine, um den Fokus auf Frauenthemen zu lenken, sind ein weiteres konkretes Ergebnis der zweitägigen Arbeitsgespräche in Salzburg. Europaministerin Edtstadler: “22 Prozent der ukrainischen Streitkräfte sind Frauen. Das ist ein Aspekt, der in der Berichterstattung über den Krieg selten auftaucht. Frauen stellen die Mehrheit der Vertriebenen aus der Ukraine, in Österreich etwa 82 Prozent. Es ist wichtig, eine zu schicken.” starkes Signal europäischer Solidarität und Einigkeit.“

Weibliche Fähigkeiten für eine nachhaltigere Vision der Europäischen Union

„Gerade Frauen können als Schlüsselfiguren in Krisen und Konflikten einen wesentlichen Beitrag zur Lösung europäischer Herausforderungen leisten“, betonte Edtstadler. Denn Frauen haben oft einen anderen lösungsorientierten Ansatz zur Lösung von Problemen, die über Partei-, Staats- und Institutionengrenzen hinausgehen. Neben der Bewältigung akuter Krisen sind diese Perspektiven auch für die Entwicklung strategisch ausgerichteter langfristiger Lösungen unerlässlich.

„Um die Herausforderungen der Europäischen Union nachhaltig zu bewältigen, müssen wir die Beteiligung von Frauen an Entscheidungsprozessen auf allen Ebenen erhöhen und den Realitäten von Frauen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft mehr Aufmerksamkeit schenken Es ist keine Zeit zu verlieren, wenn es darum geht, gemeinsam die Weichen für eine flexiblere, ehrgeizigere, integrativere und weiblichere Zukunft für die Zukunft zu stellen“, schloss die Europaministerin.

Hintergrund: Hochrangige Politiker aus EU-Staaten und Vertreter des Europäischen Parlaments in Salzburg

Europaministerin Caroline Adstadler konnte an der zweitägigen Konferenz im Salzburger Domquartier und auf Schloss Leopoldskron Judith Varga, Ministerin für EU und Justiz Ungarns, Titi Toborinen, Ministerin für europäische Angelegenheiten und Eigentumskontrolle von Finnland, und belgische Außenministerin teilnehmen . Hadja Lahbib, Irina Dimitrova, stellvertretende Außenministerin Bulgariens, Zanda Kalnica Lukasevika, stellvertretende Außenministerin und parlamentarische Staatssekretärin Lettlands, Daniela Grigor Getman, Staatsministerin für europäische Angelegenheiten Rumäniens, und Andrea Mitelko Zgombic, Ministerin Staatssekretär für Europa im kroatischen Außenministerium. Unter den Abgeordneten waren Vizepräsident Nicolas Bair und MdEP Eva Maidel.

Bilder von der “Next Generation Female”-Konferenz darüber Fotodienst des Bundeskanzleramtes Kostenlos erhältlich.

Informationen zum Inhalt „Frauenrechte und Gleichstellung in der Europäischen Union“ finden Sie auf den Seiten des Bundeskanzleramtes (Rubrik III, Frauen und Gleichstellung) unter dem Link nächste Verbindung

Fragen und Kontakt:

Maximilian Gisda
Pressesprecher des Bundesministers
+43 1 53115 –
maximilian.gnesda@bka.gv.at

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