Fußball in Innsbruck: Der FC Wacker will nicht in die Tiroler Liga

Die Spieler, Betreuer und Freiwilligen haben eine kurze Pause. In nur vier Wochen beginnt die nächste Fußballsaison in Tirol. Tag 23.6. Die Regionalliga West startet eine Woche nach dem Anpfiff der Hypo Tirol Liga am 2. August. Der Kirchdorfer Tirol Cup startet. Wer teilnehmen wird, steht noch nicht fest. Die Initiative Wacker 2022 hat ein Statement abgegeben.

Innsbruck. Zwischen SVI und SPG Silz/Mötz wurde über die Teilnahme an der Regionalliga Tirol und Hypo Tirol Liga auf dem Grün entschieden. Am grünen Tisch kämpft der FC Wacker Innsbruck gegen den Einzug in die Hypo Tirol Liga, die endgültige Entscheidung fällt im Tiroler Fußball am Freitag um 19:30 Uhr. Im zweiten Relegationsspiel der Regionalliga Tirol traf der SVI gegen die SPG Mötz/Silz (Platz zwei der Hypo Tirol Liga). Das erste Spiel gewann die SPG-Mannschaft mit 3 zu 2, Trainer Helmut Kraft erhielt die Rote Karte. Nach dem Spiel stellt sich die Frage, ob es zwischen der SVG Reichenau und dem SVI in der Regionalliga Tirol ein Stadtderby geben wird, oder ob sich IAC und Generali Union Innsbruck auf ein weiteres Hypo Tirol Liga Derby freuen dürfen.

1 bis 5, Urkunde für Innsbrucker Vereine, Aufsatz BezirksBlätter Innsbruck

starker Einwand

Der Tiroler Fußballverband teilte mit, dass der FC Wacker Innsbruck gegen den Beschluss des Präsidiums am 14. Juni 2022. Berufung gegen den Protest vor dem Protestrat Diese Maßnahme wurde ergriffen und zur Bearbeitung an die Protestkommission des Tiroler Fußballverbandes weitergeleitet. Präsidenten Josef Geisler, Vizepräsident Adolf Stästni, Vizepräsident Arno Bucher, Chief Financial Officer Hannes Obersteiner, District und Chapter Chiefs Alfred Rubik, Christian Buchner, Manfred Gschwendtner, Norbert Schett, Robert Anton Steiner, Willosner Siegfried Klausangner, Willowssler, Wolff Lichleitner folgender Beschluss der Versammlung:
1) In der Saison 2022/2023 wird der FC Wacker Innsbruck gemäß § 3 Satz 2 des ÖFB-Reglements für den Auf- und Abstieg zwischen der zweithöchsten und der drittbesten Leistungsstufe in die HYPO TIROL LIGA eingeteilt (gültig ab 1. Juli 2018).
2) Für die Amateurmannschaft und 1c-Mannschaft des FC Wacker Innsbruck gelten in der Spielzeit 2021/2022 analog die Betriebsrichtlinien der Österreichischen Fußball Liga (§ 4 Abs. 3) und die Regeln der ÖFB (insbesondere § 9 Abs. 2). Spiel des Jahres Tabellenletzter und verlieren ihre Teilnahmeberechtigung am Spieljahr 2022/2023.
3) Gemäß § 19 Abs. 1 lit. a) der TFV-Ausführungsordnung hat der FC Wacker Innsbruck das Recht, für das Spieljahr 2022/2023 die Mannschaft 1b (II. Kampfmannschaft) zu melden, die in die Division Two eingeteilt wird .

mutige Zukunft

Einige Verantwortlichen von Wacker wollen den Klub in der Regionalliga Tirol sehen, wobei die Zukunft des Klubs mehr als offen ist. Die Wacker-Mitglieder erhoffen sich zumindest von der Mitgliederversammlung eine Klärung, und die rechtlichen Grundlagen des Vereins werden auf einer Mitgliederversammlung am 29.6. in ordnung zu bringen. Auf der vorläufigen Tagesordnung stehen bereits drei Anträge: transparente und vollständige Information „über die Tätigkeit und Finanzführung des Vereins“ gemäß Ziffer 9 (8) sowie „die Abberufung des Gesamtvorstands“ gemäß Ziffer 14 b) und die Wahl in einen Vorstand gemäß Artikel 22 wird als erster Antrag behandelt. Im zweiten Antrag wird eine Satzungsänderung des Vereins verlangt. „Die Mitgliederversammlung kann beschließen, dass der Vorstand des FC Wacker Innsbruck alle finanziellen Ansprüche aus dem Vertragsverhältnis mit der BlockRock GmbH gegenüber dieser geltend macht, sowie etwaige Verbindlichkeiten, Schadensersatzansprüche und sonstige finanzielle Ersatzansprüche gegen die ehemaligen Mitglieder der dem Verwaltungsrat in einer genauen, wirksamen und wirtschaftlich zeitnahen Weise befugt zu sein.“ Der erste Teil des dritten Vorschlags lautet wie folgt: „Die Generalversammlung kann beschließen, eine Untersuchungskommission einzusetzen und ihr ein Mandat zu erteilen ihm zu ermöglichen, ungeachtet etwaiger Geheimhaltungsklauseln, Einsicht in alle Verträge und Konten der Versammlung zu erhalten, sowie etwaige Informationen von Mitarbeitern und ehemaligen Mitarbeitern sowie Vertragspartnern (Sponsoren und Mitglieder, Haupt- und Fördergeber, …) und erhält allfällige Auskünfte von den von ihm gewählten Rechnungsprüfern. Sie berichten über Ergebnisse und vorläufige Ergebnisse mindestens an der nächsten Generalversammlung sowie an Vereinsabenden. Das Mandat gilt bis zur nächsten ordentlichen Generalversammlung und kann dort verlängert werden.»

Offene Fragen

Über die Zukunft des Vereins gibt es noch keine endgültigen Antworten. Stattdessen Gerüchte und Diskussionen. Auch die mögliche Beteiligung des russischen Investors Mikhail Ponomarev sorgte aufgrund des politischen Umfelds für Diskussionen unter den Fans. Die einzige Lösung scheint eine Klage des Investors zu sein. Das Geld des deutschen Investors Thomas Kienle scheint trotz wiederholter Zusagen und einem angeblichen Überweisungsbeleg nicht auf dem Konto der BlockRock GmbH angekommen zu sein. Von dort soll er dem FC Wacker zur Verfügung stehen. Die vielen Rechtsfragen, mit denen sich Insolvenzverwalter Herbert Matzonsky derzeit beschäftigt, sind nicht zusammengefasst. Über eine enge Verbindung zwischen der FC Wacker Innsbruck GmbH (Konkursverfahren) und dem FC Wacker Innsbruck (ca. 1 Mio. € Forderungen) wurde immer wieder berichtet. Wo wird gespielt, wer spielt, wer sind die Sponsoren? Viele Fragen, keine Antworten.

Walker-Initiative 2022

„Bei den Entwicklungen der vergangenen Monate, insbesondere im März und April 2022, kam ein Punkt, an dem wir Mitglieder nicht mehr schweigend zusehen und nichts tun konnten, was dazu führte, dass zunächst eine kleine Gruppe ihren Unmut über eine Online-Petition zum Ausdruck brachte und dann erfolgreich Antrag gestellt, eine außerordentliche Generalversammlung abzuhalten.
Die Einberufung der außerordentlichen Generalversammlung am 29.6.22 ist in erster Linie ein Hinweis. Dort stehen folgende Mitgliedschaftsanträge auf der Tagesordnung: ein Antrag der Wacker Initiative 2022 (transparente und vollständige Informationen), ein Antrag von Michael Rakop (Plattform) und Andreas Dreyer (Finanzen).

Details zur Bewerbung > https://fc-wacker-innsbruck.at/gvtest.html

Obwohl wir als Mitglieder in den letzten Jahren durch Einzeleintritt und Investor viele Entscheidungsrechte abgetreten haben, bleibt der FC Wacker Innsbruck Mitglied. Die Generalversammlung gibt uns eine Stimme. Gemäß der Satzung ist der Vorstand uns den Mitgliedern gegenüber rechenschaftspflichtig und es ist an der Zeit, dies einzufordern. Die wirtschaftlichen Vorgänge der letzten zwei Jahre und insbesondere der letzten Monate sind für uns Mitglieder ziemlich zwiespältig. Wir fordern jetzt und in Zukunft volle Transparenz und Fakten statt leerer Versprechungen und enttäuschter Hoffnungen. Wir fordern endlich eine Klärung der Situation des FC Wacker Innsbruck. Der derzeitige Vorstand unter der Leitung von Kevin Rady und seinem Kernmitglied, der BlockRock GmbH, hat unseren Club innerhalb weniger Monate in eine vollständige finanzielle und sportliche Infiltration geführt. Daher glauben wir, dass sowohl der derzeitige Vorstand als auch das derzeitige Kernmitglied zurücktreten sollten. Wir wollen wieder unseren Mitgliedsclub! Wir appellieren an alle Mitglieder, ihre Meinung klar zu äußern und ihr Stimmrecht auszuüben, und wir erwarten, dass der Vorstand und das Hauptmitglied daraus die entsprechenden Schlüsse ziehen. Angesichts der völlig eingetrübten Rechts- und Finanzlage erscheint ein Neuanfang für die Mitarbeiter herausfordernd, aber nach den Ereignissen der vergangenen Monate führt für uns kein Weg daran vorbei.

Unabhängig vom Ergebnis der Mitgliederversammlung ist uns klar geworden, dass wir uns als Mitglieder zum Wohle des FC Wacker Innsbruck besser verständigen und aktiver werden müssen. Wir sind das Fundament des Vereins. In dieser Foundation steckt viel Potenzial und die Kraft des Schlafes, die es zu nutzen gilt. Unser Ziel ist es, auch für zukünftige Mitgliederanliegen eine Plattform zu schaffen.

Im Namen der Initiative Wacker 2022 und aller fördernden Mitglieder!
Michael Baumgartner, Joachim Burgschwintner, Andreas Dreyer, Stefan Furuter und Alexander Redling“

Konkurs der Wcker GmbH, Artikel der BezirksBlätter Innsbruck

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