Kaufmodelle für Pacht im Tourismus – Vorteile für Betreiber, Investoren und Käufer

Ferienwohnungen und Zweitwohnungen werden immer problematischer – Buy-to-let-Modelle stellen eine Lösung dar, die allen Beteiligten Vorteile bringt.

Wien Nicht nachhaltiger Wohnraum trotz vieler Neubauprojekte – immer mehr Kommunen sehen sich diesem vermeintlichen Widerspruch gegenüber. Grund dafür ist der Zweitwohnungsboom, der natürlich ein interessantes Geschäftsfeld für Projektentwickler ist. still. Denn es wird befürchtet, dass aktuell interessante Seiten zunehmend verwaisen und an Attraktivität verlieren. Um diesem Effekt entgegenzuwirken, sind Zweitwohnungen in vielen Gemeinden generell verboten.

Die sogenannten Buy-to-Lease-Modelle (auf Deutsch: Buy-and-Lease) sind in diesem Bereich eine vielversprechende Lösung, von der alle Beteiligten – Projektentwickler, Kommunen und Investoren – profitieren. Der Käufer erwirbt eine Hoteleinheit und wird als Eigentümer im Grundbuch eingetragen. Touristische Vermietung, Hausverwaltung und Instandhaltung werden von einer Betreibergesellschaft übernommen. Der Käufer hat keinen sogenannten „Hauptmeister“, er kann die Immobilie also zu keiner Zeit nutzen. Im Gegenzug profitiert er vom Return on Investment des Unternehmens.

Der Tourismus befindet sich im Wandel

“Aktuell gibt es einen Widerspruch in den Interessen von Käufern und Kommunen: Immer mehr Menschen wollen in touristischen Gebieten ihr Eigenheim besitzen. Das wird jedoch zunehmend schwieriger, weil Kommunen naturgemäß Leerstände vermeiden wollen”, sagt Roland Weinrauch, Partner bei Weinrauch Rechtsanwälte. Er ist überzeugt, dass Buy-to-Hire-Modelle eine Lösung sein können. Die Problematik der Zweit- und Ferienwohnungen betrifft derzeit jene Regionen, in denen der Tourismus ein treibender Wirtschaftsmotor ist. Daher ist die Schaffung eines neuen Tourismusprojekts grundsätzlich zu begrüßen. Bei den Buy-to-let-Modellen besteht die Verpflichtung, den touristischen Betrieb auf der Immobilie zu betreiben, so dass einem möglichen Leerstand vorgebeugt wird. Der Hauptunterschied in der Tat in der Projektplanung ist Hingabe. Während Zweitwohnungen in der Regel als Wohnimmobilien kategorisiert werden, werden zur Miete gekaufte Immobilien auf einem Grundstück gebaut, das als Touristenziel ausgewiesen ist.

„In der Tourismusbranche sehen wir die Wohnungs-, Apartment- und Hotellerie zunehmend integriert und zusammenwachsen“, erklärt Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer Touristikberatung bei Prodinger & Partner. hierfür erforderlich. Dieses neue Paradigma muss jedoch noch interpretiert werden, sagt er: „Wir stellen fest, dass einige Gemeinschaften immer noch von dem Konzept überwältigt sind, sodass eine angemessene Beratung, Interpretation und Unterstützung erforderlich ist. ”

Anlagemodell mit Zusatznutzen

Generell ist die richtige Aufstellung unerlässlich, stimmt Andreas Grabner, CEO und COO, C&P Immobilien, die mehrere Buy-to-Let-Modelle im Portfolio hat – ein Joint Venture wurde mit den Alps Resorts in Hinterstoder gegründet – zu: „Erlaubt ist, bis es nie passiert.“ Dass die Projektentwickler eine Immobilie bauen, verkaufen und dann sich selbst überlassen. Es muss im Vorfeld sichergestellt werden, dass es ein langfristiges Konzept gibt, das einen Mehrwert für die Gemeinschaft bringt. Nur so ist ein solches Modell möglich kann sich langfristig bewähren und akzeptiert werden.“ Das sei auch aus Käufersicht wichtig, fügt Weinrauch hinzu: „Das Projekt ist nur so gut wie der Betreiber, das sollten Käufer wissen – man kauft den Betreibervertrag Auch in solchen Fällen ist es immer wichtig, den Käufer entsprechend zu begleiten.“ Experten sind sich einig, dass diese Modelle für diejenigen interessant sind, die in erster Linie eine Anlageform suchen, die sie einige Wochen im Jahr selbst nutzen wollen. Denn der Eigentümer mietet – je nach Modell mit Rabatt – wie ein Stammgast im Unternehmen.

Allgemeine Informationen zu Weinrauch Rechtsanwälte

Gegründet von der Kanzlei Weinrauch Rechtsanwälte d. 2008 wurde Roland Weinrauch gegründet. 2009 folgte die erste Filiale in Steig (Viering). 2014 eröffnete Roland Weinrauch eine weitere Filiale in Graz. Die Beratungsschwerpunkte in den Bereichen Immobilien-, Versicherungs- und Vertriebsrecht wurden im Laufe der Jahre intensiviert und weitere Bereiche kamen hinzu, so dass heute mit über 50 Mitarbeitern alle Bereiche des Wirtschaftsrechts abgedeckt werden.

Fragen und Kontakt:

Werbeagentur epmedia GmbH
Iris Einwaller
Tel: +43 699122900 94
e: iris.einwaller@epmedia.at

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