Miro Klose, der ewige WM-Torschütze aller Zeiten, ist jetzt Trainer im österreichischen Altach

Trainer in Österreich
Lassen Sie Miro Klose, WM-Torschützenkönig, ab sofort Cheftrainer beim SCR Altach

Miroslav Kos, der neue Cheftrainer des SCR Altach

© Carsten Harz/Getty Images

Miroslav Klose gab sein Debüt als Cheftrainer des österreichischen Fußballs. Der WM-Rekordtorschütze scheint jedoch genau zu wissen, was er tut. Bei seiner Präsentation in der Altach war Klose standhaft und selbstbewusst.

Miroslav Klose ist keiner, der es sich leicht macht. Auch nicht mit seinem ersten Job als Cheftrainer beim kleinen SCR Altach in Österreich. In der vergangenen Saison wäre der Klub fast aus einer Gemeinde von 7.000 abgestiegen. Es gibt vielversprechendere Orte, um Ihre Karriere als Cheftrainer zu beginnen, der später aufsteigen möchte.

Aber Klose nicht. Vielleicht liegt das an seinem Lebensweg. Im Alter von sieben Jahren kam er mit seiner Familie als polnischer Einwanderer nach Deutschland. Abgeschlossene Tischlerlehre, spielte mit 19 Jahren noch in der heimischen Liga (im berühmten Blaubach-Diedelkopf) und mit 22 Jahren der Sprung in die Bundesliga mit dem 1. FC Kaiserslautern.

Er galt als lernbegierig, jemand, der sich immer verbessern wollte, während er gleichzeitig ein ruhiger Teamkollege und Teamplayer mit einem unglaublichen Torinstinkt war. Klose verkörperte das Gegenteil des protzigen, realistischen Berufsmannes der Familie. So entwickelte er eine weltweite Karriere. Er spielte bei Werder Bremen, Bayern München und Lazio Rom und beendete seine Karriere erst im Alter von 38 Jahren. In dieser Zeit schoss er sich zum Rekordtorschützen der deutschen Nationalmannschaft (71 Tore), erzielte den Torschützenkönig der Weltmeisterschaft (16) und wurde mit 36 ​​Jahren Weltmeister.

In Altach kann Miro Klose in Ruhe angeln

Klose jagt auch gerne und braucht manchmal etwas Ruhe, um aufzuhören. Vor diesem Hintergrund ist es sehr passend, dass der 44-Jährige seinen ersten Job als Cheftrainer im österreichischen Fußballland antritt. Beim SCR Altach will man neu anfangen, mit dem großen Namen Klose.

Klose (siehe oben) ist immer seinen eigenen Weg gegangen. Nach seinem Karriereende überstürzte er nichts, sondern plante in aller Ruhe die nächsten Schritte zum Trainer. Drei Jahre trainierte er die U17 des FC Bayern München, bevor er Co-Trainer von Hansi Flick wurde. Klose hätte Flick in die Nationalmannschaft folgen können, entschied sich aber dagegen: „Ein Co-Trainer wäre der bequemste Weg, und diesen Weg möchte ich nicht gehen“, erklärte er kürzlich. Ein ganzes Jahr saß er wegen Gerinnungsstörung aus, jetzt also SCR Altach.

Bei seiner Präsentation in Österreich klang er sehr zuversichtlich: „Ich bin überzeugt, dass wir sehr schnell vorankommen werden“, erklärte er: „Ich mache mir großen Druck. Ich habe klare Vorstellungen.“

Als neuer Trainer strahlt Klose viel Optimismus aus

Sein Einstieg als Trainer dürfte nicht einfach sein. Christoph Langel, Geschäftsführer von Altach, räumte ein, dass die Landesaison fast „ihre Spuren hinterlassen“ habe. Klose sieht das aber weniger als Belastung, sondern eher als Motivator. Bei seiner ersten Pressekonferenz als Trainer äußerte er sich optimistisch und wirkte fast beschwingt. „Ich bin hier und freue mich riesig“, sagte der 44-Jährige immer wieder über sein „großartiges Gefühl“.

Klose ist sich der Wirkung seines Namens auf sein Umfeld bewusst. „Ich hatte von Anfang an eine tolle Gesprächsbereitschaft“, sagte der Weltmeister von 2014. „Die Leute wollen, dass hier etwas passiert.“

Mit Material von DPA

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