Putin kündigt neue Hightech-Waffen für die russischen Streitkräfte an

Aktualisiert am 21.06.2022 um 17:45 Uhr

  • Der russische Präsident Wladimir Putin traf sich am Dienstag mit Absolventen der Militärakademie.
  • Dort versprach er, dass Moskau seine Streitkräfte „entwickeln und stärken“ werde – und er versprach die Einsatzbereitschaft von Sarmat-Interkontinentalraketen für dieses Jahr.

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Chef des Kreml Wladimir Putin Ankündigung der Indienststellung neuer Hightech-Waffen bei den russischen Streitkräften. „Zusätzlich zu den bereits auf dem Schlachtfeld getesteten Waffen sind die ersten S-500-Flugabwehrsysteme eingetroffen, die weltweit ihresgleichen suchen“, sagte Putin am Dienstag bei einem Treffen mit Absolventen russischer Militärakademien. Darüber hinaus, fügte er hinzu, werde die schwere Interkontinentalrakete Sarmat getestet und bis Ende des Jahres einsatzbereit sein.

Angesichts der potenziellen militärischen Bedrohungen Russland Die Armee weiter stärken und weiterentwickeln. „Eine der Hauptrichtungen ist die Ausrüstung der Streitkräfte mit den neuesten Waffensystemen, die die Kampfkraft von Armee und Marine für die kommenden Jahre und Jahrzehnte prägen werden“, sagte der russische Präsident.

Die Rakete soll Satelliten im erdnahen Universum abschießen können

S-500 ist das neueste Flugabwehr- und Raketenabwehrsystem mit einer Reichweite von 500 bis 600 km. Laut dem Chef der russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte Sergei Sorovikin kann der S-500 sogar im erdnahen Universum Satelliten und Hyperschallwaffen abschießen.

Sarmats erster Testflug fand am 20. April statt. Die Rakete wurde vom Kosmodrom Plesetsk in der Region Archangelsk im Norden Russlands gestartet und traf kurz darauf ein 6000 km entferntes Testziel auf der Halbinsel Kamtschatka im äußersten Osten Russlands.

Wenig später kündigte der Chef der russischen Weltraumagentur Roskosmos, Dmitri Rogosin, an, dass bis zum Herbst 50 Stück der Rakete, die mit Atomsprengköpfen bestückt werden kann, in Dienst gestellt werden. (dpa/mf)

Aktualisiert am 21.06.2022 um 12:06 Uhr

Vier Monate nach dem Angriff auf die Ukraine bezeichnete Russland die Beziehungen zum Westen als nachhaltig beschädigt. “Ja, es wird eine lange Krise”, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow in einem am Dienstagabend ausgestrahlten Interview des US-Fernsehsenders MSNBC. “Wir werden dem Westen nie wieder vertrauen.” Russland hat seit Beginn seines Krieges gegen die Ukraine immer wieder Vorwürfe gegen westliche Länder erhoben – etwa wegen militärischer Unterstützung des angegriffenen Landes.

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