Sommertourismus leicht unter Vorkrisenniveau erwartet – Österreich


Der Sommertourismus soll laut Wifo in diesem Jahr leicht unter dem Vorkrisenniveau liegen.
© APA / Barbara Gindl (Avatar)

Laut dem Wirtschaftsforschungsinstitut Wifo dürften die Urlaubsbuchungen in diesem Sommer unter dem Vorkrisenniveau bleiben. Der Sommertourismus kann hoffen, die Nachfrage danach zu steigern.

Zwei Jahre nach Beginn der Pandemie werden die Menschen wieder reisen wollen, aber höhere Preise werden Menschen mit niedrigem Einkommen daran hindern. Andererseits können hohe und mittlere Einkommensgruppen mit Ersparnissen für einen Urlaub rechnen.

Das Wifo geht von einer verstärkten Nachfrage ausländischer Gäste im Sommertourismus aus

Die Wifor-Experten Oliver Fritz und Anna Burton gehen davon aus, dass die Nachfrage ausländischer Gäste weiter steigen wird, aber mit 51 Millionen Übernachtungen deutlich unter den Werten von 2019 bleiben dürfte, Österreicher hingegen dürfte es eher ins Ausland ziehen , was bedeutet, dass die Binnennachfrage im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgehen und wieder knapp unter das Niveau von 2019 fallen dürfte. Insgesamt rechnet das Wifo im Sommer 2022 mit etwa 75 Millionen Übernachtungen. „Angesichts des aktuellen politischen und wirtschaftlichen Umfelds, aber auch der Ungewissheit über den weiteren Infektionsverlauf bleiben diese Hochrechnungen mit erheblichen Unsicherheiten behaftet“, schränken die Autoren ein.

Die Stimmung in der Tourismusbranche bleibt positiv

Die Stimmung in der Tourismusbranche ist laut der im Mai durchgeführten Umfrage weiterhin sehr positiv, was im Gegensatz zu der sich verschlechternden Stimmung im Durchschnitt der befragten österreichischen Unternehmen steht. Doch der Fachkräftemangel wird zunehmend zum Problem, denn mehr als drei von fünf Tourismusunternehmen nannten den Arbeitskräftemangel im April als eine der Haupteinschränkungen für ihre Geschäftstätigkeit. Die Zahl der offenen Stellen in Gastronomie und Beherbergung ist im Vergleich zu 2019 um mehr als 70 Prozent gestiegen.

Der Sommertourismus wird voraussichtlich unter dem Vorkrisenniveau liegen

Laut einer Wifo-Analyse ist „in naher Zukunft auch im Tourismusbereich mit deutlichen Preissteigerungen zu rechnen“. Frühzeitige Hotelbuchungen zu damals noch niedrigen Raten schmälern den Gewinn. „Damit ist der Tourismus selbst nicht nur von den derzeit zu beobachtenden Preissteigerungen aufgrund höherer Kosten und geringerer Rentabilität betroffen, sondern trägt auch zur sich beschleunigenden Inflationsdynamik bei.“ Nachdem die Preissteigerungen in Kernbereichen des Incoming-Tourismus in den Vorjahren auch im europäischen Vergleich überdurchschnittlich ausgefallen seien, „verliere Österreich trotz ähnlich hoher Inflation in anderen Ländern an preislicher Wettbewerbsfähigkeit“. Aufgrund der Inflation wird mehr auf den Preis geachtet, was zu einer geringeren Nachfrage führen kann. Dies wird sich aber voraussichtlich erst ab Herbst zeigen, da viele Menschen einerseits bereit sind, ihr Urlaubsbudget aufzustocken und andererseits bereits Sommerreisen gebucht und geplant sind.

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