VdB im Zug nach Graz, fährt seine Stange – Politik

Es sollte eine königliche Idee für das Klima werden und endete in einem PR-Desaster: Alexander van der Bellen fuhr mit dem Zug nach Graz, seine Limousine folgte.

Der erste Mann des Staates überhaupt, mit ihm war ein königlicher Besuch aus den Niederlanden: Alexander van der Bellen (78) reiste mit dem Zug von Wien nach Graz. Stolz postete das Staatsoberhaupt auf Facebook sein Ticket vor laufender Kamera: „Mit König Willem-Alexander und Königin Maxima auf klimafreundlicher Reise nach Graz.“

“5 rasende Autos”

Preis für das Foto: Spott in sozialen Netzwerken. Erstens wurde die Masken-Farce heiß diskutiert. Ihre Exzellenzen stiegen maskiert vor den Fotografen in den Zug ein, an der Wiener Stadtgrenze ist – nach aktueller Rechtslage – der Schutz der FFP2 beendet. Nun wurde bekannt: Während Präsident VdB und Königs im Zug saßen, wurde die Limousinenflotte über die Autobahn in die Steiermark überführt. Der Twitter-Nutzer behauptet, mindestens fünf Autos – darunter das Auto des Präsidenten – „erheblich übertrieben schnell“ gezählt zu haben.

“Wachsende Bedrohungslage”

In der gemäßigten Hauptstadt Graz angekommen, konnten van der Bellen, First Lady Doris Schmidor und Gäste aus den Niederlanden in einen schön klimatisierten Audi steigen. Ein Polizeimob eskortierte die geschätzte Menge zum Rathaus, wo KPÖ-Bürgermeister Elk Kaher einen Rundgang machte.

auf mich “heute”– Die Ermittlungen des Präsidialamtes werfen Sicherheitsgründe für die Autosäule auf: „Die Beurteilung des Gefahrenzustandes obliegt den Sicherheitsbehörden im Innenministerium.“ Nach dem stehenden Satz erklärte eine Pressesprecherin: „Wegen BMI (Bundesministerium des Innern, Anm.) Die beim Staatsbesuch festgestellte erhöhte Bedrohungslage hat zu einem Planungspfad geführt, um sowohl Sicherheitskräfte als auch gepanzerte Fahrzeuge zeitnah für mögliche Einsätze bereitzuhalten.“

Der VdB plant die Zugfahrt schon länger

Zur tatsächlichen Größe der Begleitpersonen und ob das Anmieten einer Limousine in Graz für den Steuerzahler nicht günstiger wäre, wollte die VdB-Geschäftsstelle nicht beantworten – „aus Sicherheitsgründen“. Nur eines wollten sie betonen: “Außerdem hatte das Bundespräsidialamt schon lange geplant, mit dem Zug nach Graz zu fahren.”

Nav-Konto rot Zeit30.06.2022, 11:44| Gesetz: 30.06.2022, 11:55

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