Verpasste Chance: Lesicki und Kerber in Bad Homburg

Im Viertelfinale war alles vorbei – doch Sabine Lisicki in Bad Homburg bewies, dass sie nach langem Kampf wieder auf dem Weg zurück ist. Auch Angelique Kerber ist ausgeschieden.

Ein letzter Gruß an das Publikum, dann verschwand eine frustrierte Sabine Lisicki in den Katakomben – und zunächst fernab der Öffentlichkeit. In Bad Homburg kehrte die ehemalige Wimbledon-Spielerin auf der WTA-Tour auf die Tennisbühne zurück – für drei Matches, in denen sie ihr großes Potenzial zeigte. Erst im Viertelfinale am Donnerstag schied sie aus. Dies ist jedoch schmerzhaft.

Wenig später musste Titelverteidigerin Angelique Kerber ihre Sachen packen. Die frühere Weltranglistenerste unterlag der Französin Alize Cornet mit 4:6, 6:2, 1:6 und wurde kurz vor Beginn des Grand-Slam-Klassikers in Wimbledon (ab 27. Juni) gedämpft.

Lisicki verpasste Chance um Chance beim 3:6, 6:7 (7:9) gegen die Französin Caroline Garcia Lisicki. Sie nutzte weder einen der 12 Breakout-Bälle noch eine der Standardsituationen im Tiebreak der zweiten Runde. Das typische Lisicki-Lächeln, das die Fans seit Tagen im Kurpark sahen, wich einem versteinerten Ausdruck.

Aber mit etwas Abstand sollte der Stolz zurückkehren. Lesicki (32) hat mit ihren Siegen gegen Tamara Korbach (Hamburg) und Greet Minin (Belgien), aber auch mit der Niederlage gegen den ehemaligen Top-10-Spieler Garcia bewiesen, dass sie nach Jahren des Kampfes auf dem Weg zurück ist.

Spiel für Spiel den Takt zu schlagen, es fühle sich jetzt “sehr an wie die alte Sabine”, sagte Lesicki am Mittwoch. Und das ist ein schönes Gefühl nach den letzten sehr schwierigen Jahren.“ „Alte Sabine“ – das heißt riskieren und den Rasen spüren.“ Sie schickte neun Asse und acht Doppelfehler gegen Garcia und schlug den 50-Sieger mit 40 Fouls.

Garcia sagte nach dem Matchball, dass man gegen Lisicki immer auf der Hut sein müsse. “Ein Ass oder ein Sieg kann jederzeit kommen”, sagte der Sieger, “es ist sehr stressig.” Aber es war toll, Lesicki wieder auf der Tour zu sehen: “Es ist immer gefährlich, besonders auf dem Rasen.”

Die Berlinerin feierte dort ihre größten Erfolge und stand im Wimbledon-Finale 2013. In diesem Jahr wird sie All England nach langen Pausen mit Drüsenfieber und Knie-Totalverlust verpassen, Lisicki wird sich wieder an die Spitze kämpfen müssen Welt. Sie begann ihre Arbeit in Bad Homburg. Im Viertelfinale kletterte sie in der Weltrangliste um 300 Plätze nach oben – ziemlich genau 500.

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